Events und Routing
Die Event-Typen
Abschlüsse — darauf optimieren Kampagnen:
purchase, refund, lead, sign_up, schedule, contact, subscribe
Kaufweg — nützlich für Zielgruppen und Katalog-Retargeting:
view_item, view_item_list, add_to_cart, remove_from_cart, view_cart,
begin_checkout, add_payment_info
Allgemein: page_view, search
Trichter — interne Messung, verlässt Trackdolphin nie:
form_viewed, form_started, field_focused, form_validation_error,
form_submitted, success_shown, confirmed_double_optin
Sie beantworten „wo brechen Leute ab?“ und hätten in einem Werbekonto nichts zu erklären — sie würden dort nur die Ereignisliste fluten.
Routing
Nicht jedes Event gehört zu jedem Ziel. Die Voreinstellungen sind zurückhaltend, weil die beiden Fehler ungleich schwer wiegen: Ein Event zu wenig sieht man in den Zahlen. Ein Event zu viel verzerrt die Optimierung, ohne sich zu zeigen.
| Google Ads, LinkedIn | Meta | GA4 | |
|---|---|---|---|
| Abschlüsse | an | an | an |
| Kaufweg | aus | an | an |
page_view, search |
aus | aus | an |
| Trichter | aus | aus | aus |
Google Ads und LinkedIn kennen nur Conversion-Actions — ein Zwischenschritt dort erzeugt Conversions, auf die niemand bieten will. GA4 ist ein Analysewerkzeug, dort gehört alles hin.
Änderbar im Dashboard unter Einstellungen → Event-Routing. Gespeichert werden nur Abweichungen.
Eigene Events
lead("newsletter_bestaetigt", { value: 5 });Eigene Events gehen ohne ausdrückliche Freigabe nicht an Werbeplattformen. Der Name ist freier Text; ein Tippfehler würde sonst lautlos eine Conversion auslösen, auf die eine Kampagne dann optimiert.
Im Routing kannst du je Ziel festlegen: freischalten, unter welchem Namen
(newsletter_bestaetigt → Lead), und mit welchem festen Wert.
Ein fester Wert greift nur, wenn das Event keinen mitbringt. Ein Lead hat keinen Warenkorbwert, aber du weißt, was dir einer wert ist — ein echter Kaufbetrag wird davon nie überschrieben.
Umgebungen
Teste dein Tracking auf Staging, ohne die Produktionszahlen zu verschmutzen:
Gib Events deiner Testinstanz ein environment mit — staging, development
oder ein eigener Name (Kleinbuchstaben, Ziffern, - und _).
init({ endpoint: "…", shopId: "…", environment: "staging" });Ohne Angabe gilt production. Staging-Events erscheinen in der Event-Liste
(mit Etikett und eigenem Filter), werden aber nie an Werbeplattformen
gemeldet und tauchen in keiner Kennzahl auf — eine Test-Conversion im
echten Werbekonto würde die Optimierung verfälschen und wäre nicht rückholbar.
Der Wächter und die Erkennungsquote rechnen ebenfalls nur mit production.
Im Dashboard änderst du das Routing unter Einstellungen — Event-Routing; die empfangenen Events selbst siehst du unter Events ansehen.